Dritter Makeathon in Ludwigsburg

Rückblick auf den dritten Makeathon in Ludwigsburg

Im Rahmen des dritten »Makeathons« in Ludwigsburg gingen drei Teams, die aus Menschen mit ganz verschiedenen fachlichen Hintergründen bestanden, der Fragestellung nach, wie die Stadt als Spielfeld genutzt werden kann. Das Motto lautete also »Gamification«, also die Adaption von spielerischen Elementen in nicht-spielerischen Kontexten wie beispielsweise in der Stadtplanung –und Entwicklung.

Eine Gruppe widmete sich der Frage wie Nachbarschaft geschaffen werden kann und präsentierte am Ende der zweitägigen Veranstaltung ein mobiles »Hocketse«, also eine große Holzkiste, die sich aufklappen lässt und alle Inhalte für ein Nachbarschaftsgrillfest enthält und sich aber nur dann öffnet, wenn genügend Nachbarn mithelfen das Fest mit Hilfe der smarten Kiste zu organisieren und vorzubereiten.

Die zweite Gruppe machte deutlich, dass Spielfiguren nicht nur in Spielen gebraucht werden, sondern diese auch im Straßenverkehr eine Rolle spielen können, um diesen sicherer zu machen. Lebensgroße Spielfiguren wie Bären oder ein Omnibus entstanden als Prototypen, die bei der Straßenüberquerung von den Fußgängern zur Hand genommen werden und Autofahrer in verkehrsberuhigten Zonen unweigerlich anhand der großen Signalwirkung dazu erinnern, langsamer zu fahren.

Das Ziel der dritten Gruppe war es die Stadt im wahrsten Sinne des Wortes als Spielfeld zu denken. Im Kontext der erweiterten (augmented) Realität, bietet die Stadt auch Infrastruktur für Location-Based-Games, somit dient die Stadt als Rennstrecke für virtuelle Autorennen die am Smartphone gespielt werden oder als Spielfeld fürs Schiffe versenken oder andere Spiele. Dies erscheint gleichermaßen relevant als Wiederbelebung für die Innenstadt beziehungsweise für den Handel, der ebenfalls von dem gesteigerten Aufkommen an Spielern im urbanen Raum profitieren möchte.

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