Klimaneutrale Unternehmen

Unterstützung von Industrieunternehmen auf ihrem Weg zur Klimaneutralität

Klimaneutralität gerät nicht nur zunehmend in den Fokus der Politik, auch Unternehmen erkennen vermehrt Ihre Verantwortung für den Klimaschutz. Neben Energie- und Ressourceneinsparungen lässt sich durch eine Reduzierung von Umweltemissionen Unabhängigkeit von zukünftigen Preissteigerungen (z.B. der Europäischen Emissionszertifikate oder der von der Bunderegierung festgesetzten CO2-Abgabe) erzielen. Darüber hinaus ist mit einem positiven Imagegewinn sowohl in der Außendarstellung als auch bei der Identifikation der eigenen Mitarbeiter mit den Unternehmenswerten zu rechnen. All dies führt letztlich neben positiven Umweltwirkungen auf mittel- und langfristige Sicht auch zu ökonomischen Vorteilen.

Diese Potenziale schlummern in Unternehmen aller Arten und Branchen und können durch eine Vielzahl an Maßnahmen gehoben werden. Hierzu entwickeln die Teams des Forschungsbereiches »Mobilitäts- und Innovationssysteme« spezifische Lösungspakete zur Klima-Neutralstellung von Industrieunternehmen, die in den Themenfeldern Energie, Mobilität, Gebäude, Logistik, Produktion und den eigenen Produkten liegen. Das Leistungsspektrum umfasst dabei:

  • Entwicklung einer Klima-Vision
  • Unternehmens-Quick Check – Ist-Analyse der Emissionen
  • Roadmap zur Emissionsminderung
  • Neue Geschäfts- & Betreibermodelle
  • Begleitforschung für einzelne Maßnahmen

Achtung: Innovationsnetzwerk mit Auftaktveranstaltung am 22.09.2020!

Das Fraunhofer IAO koordiniert ein Innovationsnetzwerk zur Unterstützung und Beratung von Unternehmen bei der Reduzierung von Umweltemissionen. Als Startschuss hierfür dient eine Auftaktveranstaltung am 22.09.2020 zum »klimaneutralen Unternehmen« am Fraunhofer IAO, Nobelstr. 12, 70569 Stuttgart (Agenda folgt). Unabhängig vom Netzwerk bietet sie auch darüber hinaus interessierten Unternehmen wertvolle Einblicke rund um die erfolgreiche Reduktion von Umweltemissionen.

Falls Sie Interesse an der Veranstaltung oder einer Teilnahme am Innovationsnetzwerk haben, sprechen Sie uns gerne an.

Begleitforschung für einzelne Maßnahmen

 

Wir begleiten Sie bei der Umsetzung der priorisierten Maßnahmen in die Praxis. Dies beinhaltet sowohl den Aufbau, die Erprobung und Demonstration grüner Technologien, als auch das Monitoring der umgesetzten Maßnahmen und die Ableitung von Transferpotentialen für andere Unternehmensstandorte (vgl. bereits umgesetzte Beispiel-Projekte).

Entwicklung einer Klima-Vision

 

Wir entwickeln eine für Ihr Unternehmen maßgeschneiderte Strategie, in der konkrete Unternehmensziele bzgl. der Klimaneutralität festgelegt, unternehmensspezifische und operative Systemgrenzen definiert sowie Change Prozesse für die einzelnen Standorte gestaltet werden.

Neue Geschäfts- & Betreibermodelle

 

Auf Wunsch können systematisch neue Optionen für Geschäfts- & Betreibermodelle in Zusammenhang mit den gefundenen Lösungen identifiziert werden, um die Investitionskosten in die Maßnahmen zur Emissionsreduktion möglichst frühzeitig zu amortisieren.

Roadmap zur Emissionsminderung

 

Es werden über ein Technologiescreening geeignete Lösungen identifiziert, um Emissionen zu reduzieren. Diese münden in einem Maßnahmenkatalog, auf Basis dessen gemeinsam mit dem Unternehmen eine Handlungsroadmap für alle direkten und indirekten Emissionen (Scope 1-3 des GHG-Protocol) abgeleitet wird.

Unternehmens-Quick Check – Ist-Analyse der Emissionen

 

Im Quick-Check erfolgt eine Datenerhebung der Emissionen an ausgewählten Standorten des Unternehmens. Diese werden mit Emissionsfaktoren auf ihre Klimawirksamkeit bewertet. Daraus können anschließend die spezifischen Entwicklungspotenziale mit den größten Stellhebeln aufgezeigt werden.

Projekte

Aufbau von Micro Smart Grids (z.B. institutseigenes Parkhaus) - hier

Aufbau und Erprobung dezentraler Quartierspeicher (z.B. in Mannheim, Groß-Umstadt) - hier

Simulation und Optimierung von Energiesystemen in Unternehmen und Stadtquartieren (z.B. Wohnquartier Nekarbogen - BUGA Heilbronn; bearbeitet durch das kooperierende IAT der Universität Stuttgart) - hier