C/sells

© Ludmilla Parsyak, © Fraunhofer IAO

C/sells

Das Energiesystem der Zukunft im Sonnenbogen Süddeutschlands

Das Projekt C/sells wird im Zuge des Förderprogramms SINTEG des BMWi gefördert und befasst sich mit dem Ausbau intelligenter Netze und mit der Frage, wie die Energieversorgung von morgen und übermorgen aussehen wird. C/sells ist eine von fünf Schaufensterregionen, die zu diesem Zweck mit einem Projektvolumen von insgesamt rund 200 Millionen Euro gefördert werden.

Modularer Aufbau eines Simulationstools für die Analyse lokaler Energiesysteme und zugehöriger Steuerungen unter Berücksichtigung von dezentraler Stromerzeugung, Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge, Wärmeerzeugung, Netz-/Preissignalen sowie Wetter- und Lastprognosen

Simulation des Ladebedarfs von Elektrofahrzeugen nach verschiedenen Hochlaufszenarien

Entwicklung eines Planungstools zur Dimensionierung und Bewertung von dezentralen Energiesystemen unter dem Aspekt der netzdienlichen Integration der Elektromobilität

Design einer Benutzeroberfläche zur vielseitigen Anwendung und Übertragbarkeit der Simulationsmodelle

Analyse und Optimierung von Referenzanwendungen (vgl. Fraunhofer IAO Micro Smart Grid)

© C/sells

Das Fraunhofer IAO und das IAT der Universität Stuttgart tragen im Rahmen des Projekts zur Erschließung von Flexibilitätspotenzialen bei, indem dezentrale Energiesysteme modelliert und nachhaltig in übergeordnete Stromnetze integriert werden.

Das Fraunhofer IAO entwickelt hierbei ein modular aufgebautes Simulationsmodell zum flexiblen und optimalen Betrieb von Microgrids mit erneuerbaren Energiequellen, Ladeinfrastrukturen und steuerbaren Verbrauchern.

Anschließend werden verschiedene Anwendungsfälle, bzw. Microgrid-Konfigurationen, konzipiert und ausgewertet. Des Weiteren soll das Fraunhofer IAO Micro Smart Grid (www.microsmartgrid.de) als Living-Lab demonstriert werden.

Das IAT der Universität Stuttgart leistet im Zuge von »C/sells« durch die Entwicklung eines Planungstools für Energie- und Mobilitätssysteme einen nachhaltigen Beitrag zur Sektorenkopplung. Durch die Integration der Elektromobilität, bereits in der frühen Phase von Planungsprozessen, sollen Lastspitzen vermieden und eine sowohl wirtschaftliche als auch ökologisch sinnvolle Dimensionierung der Systemkomponenten ermöglicht werden. Um den Ladebedarf von Elektrofahrzeugen prognostizieren und in der Simulation als Lastprofil aufzugreifen zu können, entwickelt das IAT ein Lastprofilgenerator für die Anwendungsfälle »charge@home« und »charge@work«. Darüber hinaus werden in einer Metastudie die Entwicklung der Elektromobilität und die Potenziale, die sich für den Regelleistungsmarkt und andere Flexibilitätsmärkte ergeben, dargestellt.

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